Top 5 Digitale Trends für 2018

Digitale Trends, die das Jahr 2018 dominieren werden. Zeit, sich darauf vorzubereiten.


1 / Age of Video
2 / Das vergängliche Web (Ephemeral Web)
3 / Vom Chatbot zum Digitalen Sprachassistenten
4 / Influencer im Social Commerce 
5 / Die Macht der Marke in Zeiten von künstlicher Intelligenz

1 /Age of Video

Digitale Trends: Videos mehr als 75% des gesamten mobilen Datenverkehrs ausmachen, so eine Prognose von Cisco.

Digitale Trends, Nummer 1

Bis zum Jahr 2020 werden Videos mehr als 75% des gesamten mobilen Datenverkehrs ausmachen (Prognose von Cisco). Vor allem in sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram übernehmen Videos die Feeds. Warum? Unsere Aufmerksamkeitsspanne ist nun kürzer, als die eines Goldfisches. Mobil werden Inhalte noch schneller konsumiert als auf dem Desktop.

Um so wichtiger ist es, aus der Informationsflut herauszustechen. 

Videos sind echte Multi-Talente. Sie können komplexe Informationen in einfachen Häppchen vermitteln. Sie erzeugen große Emotionen und fördern Interaktion. Eine Facebook Studie zeigt, dass Videos auf Facebook und Instagram 5x länger betrachtet werden als statischer Content.

Was bedeutet das für Marken?

• Speziell für mobile Endgeräte entwickeln

Am besten im Quadrat oder Hochformat entwickeln. Den Fokus auf die ersten 3 Sekunden legen. Untertitel einsetzen. Call-to-Actions nutzen und mit Playlists arbeiten. Mehr dazu bei Buffer.

• Kurze und spannende Videos

Auch TV Spots sollten speziell für digitale Medien aufbereitet werden. So wird aus einem 20-Sekünder ein unterhaltsamer 6-Sekünder. Mehr dazu von Facebook.

• Neue Formate einsetzen

Live Video und 360 Grad Videos werden das neue Normal. Sie müssen nicht immer teuer und aufwendig sein oder ein aufwendiges Event zeigen. Hier zählen auch kurze, schnelle Ideen. Hier gibt es ein paar gute Beispiele dazu.

2 / Das vergängliche Web

Digitale Trends: 250 Millionen Menschen nutzen Stories auf Instagram bereits täglich.

Digitale Trends, Nummer 2

Früher hieß es: „das Internet vergisst nichts.“ Snapchat erfand vor sieben Jahren die „vergängliche Kommunikation“. Heute „vergisst das Internet nun so einiges.“ Besonders in den „Snapchat Stories“ manifestierte sich diese neue Art zu kommunizieren. Darauf folgte die Kopie der Stories Funktion auf weitere Plattformen wie Instagram, WhatsApp, Messenger und Facebook. Und so kommt diese Revolution nun in die breite Masse.

250 Millionen Menschen nutzen Stories auf Instagram bereits täglich. Doch wieso ist diese Art der Kommunikation so einzigartig neu?

Es geht weg vom Newsfeed (in bleibenden Contents untereinander) hin zu zeitbasierten Stories. Diese geben Erlebnisse chronologisch und teils in Echtzeit wieder starten nach 24 Stunden komplett neu. Es geht nicht mehr um den perfekten Moment. Wichtig wird, wie viele Menschen sich täglich in die Stories „einschalten“. Und wie viel Empathie man durch die gemeinsamen Erlebnisse schafft.

Wofür können Marken das nutzen?

• Tiefe, echte Einblicke in die Marke bieten (immersive Storytelling)

• Der Marke eine Persönlichkeit verleihen

Einige sehr gute Beispiele hat Digiday zusammengefasst.

3 / Vom Chatbot zum Digitalen Sprachassistenten

Digitale Trends: Bis zum Jahr 2020 planen 80 Prozent der Marken, Chatbots einzuführen.

Digitale Trends, Nummer 3

Bis zum Jahr 2020 planen 80 Prozent der Marken, Chatbots einzuführen (Oracle Studie). Chatbots sind bereits jetzt in vielfältigen Bereichen aktiv. Im Customer Service, E-Commerce und Online Banking, im Web-Support und als Nachrichten-Service.

Bei Ebay kann der Nutzer über den ShopBot das Angebot interaktiv durchstöbern. Bei der Lufthansa hilft „Mildred“ den Kunden bei der Flugauswahl. Mehr Beispiele finden sich in unserem ausführlichen Artikel zum Thema Chatbots.

Doch das ist erst der Anfang. Chatbots sind Vorboten für Digitale Sprachassistenten, die uns sämtliche Aufgaben abnehmen werden. 

Was können Marken jetzt schon tun?

Durch Bots sprechen Marken direkt mit ihren Kunden. In Kanälen, die nicht mehr visuell kontrolliert werden. Unternehmen benötigen eine Strategie für eine Zukunft, in der die Stimme das Interface zum Kunden bildet. Wichtig ist es, bereits jetzt zu definieren, wie sich eine Marke im persönlichen Gespräch verhalten soll.

4 / Influencer im Social Commerce

Digitale Trends: 16 Prozent der 14- bis 29-Jährigen gibt an, ein durch Influencer präsentiertes Produkt oder einen Service später auch gekauft zu haben.

Digitale Trends, Nummer 4

16 Prozent der 14- bis 29-Jährigen gibt an, ein durch Influencer präsentiertes Produkt oder einen Service später auch gekauft zu haben. Bei den 14- bis 17-Jährigen ist es sogar jede Fünfte. (Studie von Influry). Mehr Wahrheiten zu Influencern in unserem Artikel.

Influencer steigern nicht nur die Aufmerksamkeit für Produkte, sondern haben auch einen direkten Einfluss auf den Abverkauf.

Ein besonders starker Kanal ist Instagram. Durch die Shopping Funktionen bieten sich hier Möglichkeiten das Influencer Marketing direkt zu monetarisieren. Der Erfolg wird leichter messbar.

Was Marken jetzt tun sollten? 

• Langfristige Influencer Beziehungen aufbauen

• In Social Commerce investieren

5 / Die Macht der Marke in Zeiten von künstlicher Intelligenz

Digitale Trends, Nummer 5

Es klingt nach Science-Fiction und nach einer fernen Zukunft. Aber Künstliche Intelligenz ist längst bei uns angekommen. Sie ist mitten unter uns. Google setzt seit längerem Künstliche Intelligenz ein, um Sprache zu erkennen und die relevantesten Ergebnisse darzustellen. Und bei Facebook bestimmt schon seit Anfang an ein Algorithmus was den Menschen angezeigt wird. Diese Künstlichen Intelligenzen werden immer schlauer und können relevante Marken immer besser herauskristallisieren und stärker gewichten. Eine aktuelle OMD Studie besagt ebenfalls, dass Marken den Anschluss verlieren, wenn sie sich nicht mit dem Thema auseinandersetzen.

Um diese Relevanz zu erlangen muss eine Marke eine klare Haltung haben. Sie muss ein Thema aus ihrem Markenkern besetzen und zur Autorität in diesem Bereich werden. Und das im ganzen Netz. Denn auch Social Media Aktivitäten werden von Google gescannt. Bewegen sich Marken zu weit weg, schwindet die Relevanz bei Google und somit ein großes Stück Sichtbarkeit.

Was bedeutet das für Marken

• Brand Belief klar definieren 

• Die Mission aus dem Markenkern heraus definieren

• Übergeordnete Content Strategie am Markenkern ausrichten

 

Nur 5 Digitale Trends?
2018 werden uns weitere Trends beschäftigen. Die oben stehenden Trends werden die Kommunikation für Marken unserer Meinung nach am stärksten verändern. Unter Beobachtung: Immersive Experiences, Hyper-Personalisierung, Value-Based Marketing, VR und AR, Customer Centric Marketing, Internet Of Things, Machine Learning, Real Time Marketing.

 

Sie wollen mehr über digitale Trends erfahren und wie Sie sie in Ihr Unternehmen einbinden können? Dann lassen Sie uns sprechen.

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